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Substanzen

Nach aktuellen Meldungen ist in den meisten Pillen alles Andere nur kein MDMA, deshalb hier aus der Schweiz:
aktuelle Pillenwarnung / Drugchecking   

Party Drugs HIV

Partydrogen

Nach aktuellen Untersuchungen spielen Partydrogen - das ist nicht neu - eine Rolle beim Infektionsgeschehen mit HIV und sexuell übertragbaren Krankheiten. Sei es, dass Risikobereitschaft steigt, Hemmschwellen sinken (wie beim Alkohol) oder auch das Schmerzempfinden bei Drogengebrauch nachlässt. Seit seiner Gründung 2003 arbeitet manCheck deshalb bei der damaligen „AG Partydrogen" und der heutigen „Initiative Drugchecking Berlin" mit. Ziel von manCheck ist, über Wirkung und Nebenwirkung von Drogen, Auswirkung des Drogenkonsums auf des Risikoverhalten beim Sex sowie Wechselwirkungen der Substanzen mit HIV-Medikamenten zu informieren. Drugchecking ist hiervon ein Teil, denn nur wer weiß, welche Substanzen die konsumierte Droge enthält, kann sich auch entsprechend verhalten.

Partydrogen in jeder Form sind im Nachtleben kaum wegzudenken. Der Bereich ist vielfältig - von Alkohol über Cannabis bis hin zu diversen Pülverchen und Pillen oder Pappen. Wir haben uns zu Beginn unserer Arbeit stark um diesen Bereich gekümmert, in der AG Partydrogen mitgearbeitet und mit einem Drogenprojekt einige Aktionen überwiegend auf Techno und Electronic-Parties durchgezogen. Dabei war immer klar, dass das Drogenprojekt die Drogen- und wir die HIV/STD Aufklärung machen. Leider hat sich die AG Partydrogen aufgelöst und die Kooperation mit dem Drogenprojekt konnte auch nicht fortgeführt werden.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass der Etat von manCheck, der in den letzten Jahren erheblich gekürzt wurde, eine weitergehende Arbeit in diesem Bereich nicht hergibt. Wir finden das Thema nach wie vor extrem wichtig: Ein nicht unbeachtlicher Teil der Neuinfektionen findet erwiesenermaßen unter Drogeneinfluss statt. 

In der Vor-Ort-Arbeit sind die Leute, wenn wir sie antreffen, allerdings meistens schon "druff" und man kann nur begrenzt etwas bewirken. Oder deutlicher: Wenn jemand schon besoffen ist, kann man ihn nicht mehr erreichen, sich im ungünstigen Fall nur noch geschickt gegen übergriffiges Verhalten wehren. Wir würden uns freuen, wenn sich aus einem anstehenden Konzeptseminar der Deutschen AIDS-Hilfe ein neuer, für uns auch tragfähiger Impuls ergibt. 

Wir können hier "nur" den Part HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten beitragen und wünschen uns für den Bereich Drogen einen starken Kooperationspartner.

Link zu Safer Use

Für euch hier die aktuellen Infos von Eve+Rave


Die vier Websites www.drogenkult.net, www.drugscouts.de, www.eve-rave.ch  und www.eve-rave.net stellen Informationen zu verschiedenen psychotrop  wirkenden Substanzen zur Verfügung, geben Hinweise zur Schadensminderung  beim Gebrauch solcher Substanzen und leisten einen Beitrag zur  Aufklärung im Sinne von Drogenkompetenz und Drogenmündigkeit. Damit wird  den Nutzern dieser Angebote eine Hilfestellung zu einem vernünftigen und  effizenten Risikomanagement gegeben. Wie stark die Besucher dieser  Websites bestimmte Bereiche zu bestimmten Substanzen nutzten, wird in  dieser Pressemitteilung eingehend dargestellt und erläutert.  Untersucht wurden die Angebote und die Menge der verfügbaren Dateien  (Informationen) auf den vier Websites, die von den Nutzern verwendeten  Suchbegriffe bei Suchmaschinen, die aufgerufenen Seiten nach Themen  sortiert und die Beiträge im Forum zu einzelnen Substanzen respektive  die jeweilige Menge an Erfahrungsberichten, die zu einzelnen Substanzen  geschrieben wurden. Im Ergebnis wird offenbar, daß Stimulanzien wie  Speed, Kokain und Crystal im Zentrum des Interesses stehen, daß das  Interesse für Heroinerfahrungen zunimmt und daß es keine Turbulenzen im  Bereich der Psychedelika (LSD, Zauberpilze) und Entaktogene (MDMA) gibt.  

Dank an Hans Cousto von eve+rave Berlin

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